Die Kraft von Mindsets und 5 Blogs, die du kennen sollst

Der heutige Blogartikel handelt davon, wie dir die Kraft deiner Gedanken und das visualisieren deines Mindsets helfen kann erfolgreicher zu sein. Wie schon erwähnt, liiiieben wir das Unterwegssein und jedes Jahr seit Maries Geburt, wünschen wir uns, dass wir wieder einmal die Möglichkeit bekommen länger mit dem Bus als Familie on-the-road sein zu können.

Du siehst, allein schon die Formulierung „wünschen“ und „eine Möglichkeit bekommen“ sind zwei sehr passive Einstellungen, die uns bisher von äußeren Faktoren abhängig machen. Dadurch nehmen wir das Erreichen unserer Ziele nicht selbst in die Hand, sondern hoffen, dass es doch „bitteschön“ geschehen möge.

Schaff dir deine eigene Welt

Was für uns im Jänner diesen Jahres daher entscheidend anders war als in den vorangegangenen Jahren, sah fast nach einem kleinen, unbedeutendem Schritt aus. Aber eben nur fast…

Ganz so wie Pipi Langstrumpf, haben wir begonnen uns eine eigene (digitale) soziale Welt zu erschaffen, die ungefähr einem Abbild von dem entsprach, was wir uns wünschten. Kurz: wir sind auf Facebook verschiedenen Gruppen beigetreten, wo sich deren Mitglieder rund um Themen wie Aussteigen und Geld verdienen, Weltreise- und Freilernerfamilie finden konnten.

 

 

Wir haben unseren Wunsch und unser Leben als Familie selbst in die Hand genommen. Wenn du es einfach tust ohne viel drüber nachzudenken, dann ist es eine recht simple Sache. Viele halten es für selbstverständlich, Verantwortung für Kinder und für andere zu übernehmen. Im Alltag fällt es uns jedoch leider oft schwer Verantwortung und Konsequenzen auch für unser eigenes Leben zu tragen.

Handle proaktiv

Anzuerkennen, dass es an uns selbst liegt, ob uns die Kinder heute wieder mal völlig nerven oder eben nicht. Anzuerkennen, dass wir selbst wählen können, ob wir heute zufrieden sind oder an allem etwas zu nörgeln haben. Ganz ehrlich, alles ist doch letzten Endes Einstellungssache. Alles in unserem Leben liegt an und in uns selbst, wie mir die geliebte Yogapraxis schon vor langem gelehrt hat. Steven R Covey würde es „proaktives Handeln“ nennen.

Your life doesn’t just „happen.“ Whether you know it or not, it is carefully designed by you. The choices, after all, are yours. You choose happiness. You choose sadness. You choose decisiveness. You choose ambivalence. You choose success. You choose failure. You choose courage. You choose fear. Just remember that every moment, every situation, provides a new choice. And in doing so, it gives you a perfect opportunity to do things differently to produce more positive results.

Zugegeben, was sich hier anhören mag wie eine Szene aus dem 90er-Jahre Kult-Klassikerfilm „Dangerous Minds“, ist in Wahrheit für jeden von uns ziemlich harte Arbeit. Es gibt Tage, da sehe ich die Welt mit einer „proaktiven Brille“ völlig glasklar vor mir. An solchen Tagen bin ich mit mir und meinen Leben rundum zufrieden, im Reinen. Habe keinerlei Erwartungshaltung an meine Kinder und bin flexibel in meinem Kopf. Und dann gibt es da diese Tage, in der ich schon morgens vergesse, dass ich so eine proaktive Brille besitze, geschweigedenn verwenden könnte. Wie der Tag dann bei mir aussieht, das zu erzählen will ich keinem zumuten. Meistens bin ich dann auf mich selbst ziemlich wütend, weil unzufrieden, unsicher oder hin und her gerissen (oder alles zusammen).

Schreib dein Mindset

Vielleicht ist es für dich gar nicht relevant mit Familie auf Langzeitreise zu gehen. Vielleicht gibt es auch gerade für dich einen konkreten Wunsch, auf dessen Erfüllung du schon viel zu lange gewartet hast? Dann versuch´s mal und forme dir deine Wunschwelt, so wie hier virtuell oder male, zeichne und schreibe auf ein Plakat, wie du dir dich und deine Welt vorstellst.

Alles was wir sind, ist das Ergebnis dessen, was wir zuvor ge­dacht haben. Der Geist ist alles. Was wir denken, das werden wir sein. (Buddha)

Denn deine Gedankenwelt und Ideen steuern dein Leben in Wahrheit stärker, als du es oft wahrnimmst. Nimm dein Leben jetzt selbst in die Hand!

Nutze die digitale Welt: unsere persönlichen Top 5 Reise-Blogs

 

 

Weltnah

Christian Wedel und Johanna Zürs haben zwei Söhne und sind seit rund einem Jahr als digitale Nomaden unterwegs. Ihr Blog war der erste, den ich abonniert hab, deshalb, weil sie so ehrlich und geradeheraus über ihre Entscheidung schreiben. Dabei sprechen sie auch ihre Sorgen an und was mal was nicht so toll läuft. Ihr Geld verdienen Christian und Johanna mit ökologischem, fairem und nachhaltigem Webdesign und Online Marketing. Wie sowas aussieht seht ihr hier. Uns haben sie mit ihrem Service überzeugt: Christian hat uns bei der Erstellung unserer Website ordentlich unter die Arme gegriffen.

Keine Eile. Leben auf Rädern – Reifen auf Reisen

Hier schreibt Steffi, die gemeinsam mit ihrem Mann Olaf und Hündin Lucy in einem ausgebauten Lkw wohnt. Sie und ihre Gastblogger sammeln unterhaltsame Reiseberichte, Tipps rund um das Fahrzeug und geben Rat bei der Reiseplanung. Für uns ist Steffi die erste Anlaufstelle, wenn es um praktische Ratschläge geht: Wahl des richtigen Fahrzeugs, Routen, Stellplätze, Ausbaumöglichkeiten, uvm. Eben superpraktische hard facts zum selbstbestimmten Leben auf Rädern.

TheSundanceFamily

Derzeit wohl DIE Erfolgsfamilie im Digitalen Nomadentum. Ka und Katie Sundance wohnen mit ihrer Familie nirgendwo, dafür leben sie überall – wie ihr Buchtitel verrät. Ka kam Anfang des Jahres über eine bezahlte Facebook-Anzeige in unser Wohnzimmer. Dort hat er uns erklärt, dass dieser Traum vom Aussteigen mit Familie sehr erfolgreich machbar ist – noch dazu mit sechs Kindern! Was uns daran so inspiriert: Do what you love, think big!

Wir sind unterwegs

Katharina und Peter sind mit ihren Kindern im Wohnmobil in Italien unterwegs und berichten davon, sowie von ihren Erfahrungen mit Freilernen und anderen Gedanken zum Leben. Katharina hat, ähnlich wie wir, den Blog gestartet um ihre Reiseberichte und sonstige Gedanken zum selbstbestimmten Leben für Familie und Freunde festzuhalten. Das Resultat finden wir ziemlich gut, genauso wie Katharinas Freude am Schreiben.

Die Roadfamily -Eine moderne Nomadenfamilie aus Österreich

Bianca und Gerald aus Niederösterreich haben Anfang letzten Jahres ihre Zelte abgebrochen und sind mit ihren Kindern nach Südostasien ausgewandert. Von Bali nach Thailand und weiter nach Borneo, wo sie derzeit ein Ökodorf aufbauen. Was uns an diesem Blog besonders gefällt: Sie kommen ebenfalls aus Österreich und haben es geschafft ein Onlinebusiness aufzubauen. Über 6.ooo Likes auf ihrer Facebookseite und eine monatliche Reichweite im Netz von über 50.000 Menschen ist für uns schon ganz schön beeindruckend.

 

Welche Blogs inspirieren dich und warum? Lass es uns in den Kommentaren wissen und teile DEINE Welt mit uns!

Alles Liebe zu Euch,

Eva

2 thoughts on “Die Kraft von Mindsets und 5 Blogs, die du kennen sollst”

  1. Hallo Eva, toller erster Artikel. Ich schau mir ja auch immer wieder Videos von Aussteigerfamilien an. Ich finde den Gedanken auf Reisen in einem mobilen Heim zu leben und immer wieder neue Orte zu Entdecken auch faszinierend, obwohl ich in den letzten Jahren so oft umgezogen bin, bzw. berufsbedingt umziehen und reisen „musste“, dass ich mich mit dem Gedanken einmal mehrere Jahre auf ein und dem selben Ort zu wohnen und sich dort ein starkes soziales Netzwerk aufzubauen, sehr ansprechend finde. Wie du ja weisst, erwarten wir in Kürze Nachwuchs. Das bringt mich auf die eigentlich Frage: Welche Erziehungsmethoden werden denn von diesen modernen Nomadenfamilien angewandt? Gibts da einschlägige Literatur, einen Blog, dazu? Magst vielleicht selber im nächsten Artikel ein paar Gedanken drüber schreiben?

    1. Lieber Christoph! Wie schön, dass du dir dazu Gedanken machst! Ich mach mir seit Maries Geburt natürlich ebenfalls ständig Gedanken dazu. Ich bin mir auch nicht sicher, was DU persönlich unter „Erziehungsmethoden“ verstehst (wahrscheinlich werdet ihr das erst in der nächsten Zeit für euch herausfinden müssen). Für mich selbst, klingt das immer nach Manipulation. Jemand etwas Bestimmtes u.U. mit Zwang anerziehen, was ich subjektiv als richtiges Verhalten empfinde. Im Laufe eurer Elternschaft werdet ihr wahrscheinlich selbst erleben, dass es vielmehr um „Beziehung statt Erziehung“ geht, manchmal auch um „Unerzogen“ :-). Immer geht es viel mehr darum, dass ihr als Eltern euch selbst mit euren „inneren Eltern“ auseinandersetzt und hinterfragt, warum ihr in bestimmten Situationen bestimmte Reaktionen eures Kindes erwartet. Viele Nomadenfamilien sind Freilerner-Familien, das heißt, dass ihre Kinder frei lernen und natürlich aufwachsen dürfen, ohne gesellschaftlich aufoktroyierte Verhaltenszwänge. Zum Thema „Beziehung statt Erziehung“ gibt es z.B. Jesper Juul (ein starker Fels in der elterlichen Brandung), Thema „Unerzogen“ gibt es auch ein gleichnamiges Magazin, Freilernen fühlt sich oft stark mit Arno & André Stern verbunden, aber auch der Sudbury Valley School. Katharina vom Wir-Sind-Unterwegs.com Blog schreibt beispielsweise sehr gut über das Thema Freilernen mit Kindern auf Reisen. Diese Quellen sind ein winziger Auszug 😉 schnupper mal rein und meld dich wieder, wenn du weiter drüber plaudern magst. Alles Liebe zu Euch bald 3n, Eva

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